Bootsbock: fest, verstellbar oder mobil, wie wählt man?
Die Wahl eines Bootsbocks lässt sich nicht darauf reduzieren, die erste verfügbare Stütze zu nehmen. Je nachdem, ob das Boot das ganze Jahr über gelagert, einige Monate im Winterlager steht oder regelmäßig zwischen mehreren Standorten bewegt wird, ändert sich die richtige Bockwahl grundlegend. Hier sind die wichtigsten Familien und wie Sie sich zurechtfinden.
Fester Bock: die Lösung für stabile Lagerung
Ein fester Bock ist dafür gedacht, an Ort und Stelle zu bleiben, ohne dass er bei jeder Nutzung neu eingestellt werden muss. Das ist die logische Wahl für ein Boot, das über einen langen Zeitraum am selben Ort gelagert wird: Trockenstapel-Hafen, verlängertes Winterlager, Bootspark. Der Nachteil: Er ist für eine bestimmte Bootskonfiguration konzipiert, nicht dafür, sich an mehrere unterschiedliche Rumpfformen anzupassen.
Verstellbarer Bock: Anpassung an mehrere Boote
Ein verstellbarer Bock ermöglicht es, Höhe, Neigung und Abstand der Stützen zu verändern. Das ist die bevorzugte Lösung für den Betreiber eines Trockenstapel-Hafens oder Hafenamtes, der mit demselben Material Rümpfe unterschiedlicher Größe und Form aufnehmen muss, statt in einen Bock pro Bootsmodell zu investieren.
Mobiler und transportabler Bock: wenn das Boot den Standort wechselt
Ein mobiler oder transportabler Bock bewegt sich mit dem Boot, zum Beispiel zwischen dem Ort des Zu-Wasser-Lassens und dem Winterlagerbereich. Er ergänzt oft einen festen oder verstellbaren Bock, statt ihn zu ersetzen: Der transportable Bock übernimmt den Transport, der feste Bock übernimmt die Langzeitlagerung.
Kielbock: ein Sonderfall
Bei bestimmten Segelbooten erfolgt die Abstützung direkt am Kiel statt am Rumpf. Ein Kielbock verteilt das Gewicht anders als ein klassischer Bock und ist nicht austauschbar mit einer Stütze, die für ein Motorboot gedacht ist.
4-Punkt- oder 6-Punkt-Belastung: eine Frage von Gewicht und Stabilität
Ein Bock mit 4-Punkt-Belastung eignet sich für die meisten mittelgroßen Freizeitboote. Ab einer bestimmten Tonnage reduziert die Verteilung des Gewichts auf 6 Punkte den Druck auf jede Stütze und auf den Rumpf selbst. Das ist ein Punkt, der vor dem Kauf zu prüfen ist, besonders bei einem schweren oder älteren Boot.
Zerlegbarer und klappbarer Bock: das Kriterium des Lagerplatzes
Außerhalb der Saison nimmt ein Bock Platz ein, auch ohne Boot darauf. Ein zerlegbares oder klappbares Modell lässt sich flach verstauen. Das ist ein echter Vorteil für alle, die mehrere Böcke lagern oder zwischen zwei Saisons nur begrenzten Platz haben.
Was Cradle B konkret anbietet
Unser Sortiment deckt diese Bedürfnisse mit vier Modellen nach Stützhöhe ab, G, M, P und X, jeweils ergänzt durch eine mobile Verlängerung, in der Breite am Boden verstellbar, zur Anpassung an mehrere Rümpfe, oder durch eine feste Verlängerung für stabile Lagerung bei fester Breite. Alle teilen dasselbe Schnellbefestigungssystem und dieselbe Nummerierung der Einstellungen, sodass sie innerhalb derselben Bockflotte austauschbar bleiben.
Wissen Sie noch nicht, welcher Bocktyp zu Ihrem Boot passt? Beschreiben Sie Ihren Bedarf, wir helfen Ihnen, die richtige Lösung zu finden.
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